Geschichte und Kultur

 



Die etruskische Nekropole von Tarquinia liegt auf dem 6 km langen Hügel von “Monterozzi”. Es ist die größte etruskische Grabstätte der Stadt. Die Gräber sind auf dem gesammten Gelände vorzufinden und präsentieren sich als in Stein gemeißelte Kammern, die von einem “Tumulo” (Erdhügel) überdacht sind.



Die Heiligstätte der Ara della Regina befindet sich innerhalb der antiken Stadt Tarquinia und dominiert die Hochebene der Civita. Es ist der Größte unter den bekannten etruskischen Tempeln. Die wichtigste Ausgrabung der Tempelanlage sind die “geflügelte Pferde”, die zusammen mit anderen Fundstücken im Museum von Tarquinia ausgestellt sind.



Das Nationale Archeologische Museum von Tarquinia befindet sich im Palazzo Vitelleschi, einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, der die Residenz des Cardinal Vitelleschi war. Das Museum beherbergt die bekannten “Cavalli Alati” (geflügelte Pferde), die vom Tempel der Ara della Regina stammen. Im Erdgeschoss sind Steinsarkophage aus dem 4. Jahrhundert v.C. ausgestellt. In der ersten Etage können Besucher Keramikstücke, die von der Nekropole stammen, bewundern. Diese sind wichtige Zeugnisse der etruskischen und grieschichen Malerei. Die zweite Etage wird durch die Loggia charakterisiert, von wo man einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Umgebung genießen kann. Im selben Stockwerk wurden einige Gräber wieder aufgebaut, deren Fresken zuvor aus den ursprünglichen Grabkammern abgelöst wurden.



Die Burg von Vulci (oder castello della Badia) wurde nah an einer Brücke aus dem 3. Jahrhunder v.C. errichtet. Die “Teufelsbrücke” ist 30 Meter hoch, sie wurde von den Römern auf einen etruskischen Fundament gebaut und führt über den Fluss Fiora, der die Gemeinden von Montalto di Castro und Canino trennt. In der Burg ist das etruskische Museum beherbergt, in dem die Grabbeigaben der “tomba della Panatenaica” sowie etruskische Keramik, Sarchophage, Bronzeobjekte und Ex voto ausgestellt sind.



Die aus dem 9. Jahrhundert stammende Burg von Santa Severa befindet sich am Strand der gleichnamigen Stadt. Im Burgmuseum sollen Gegenstände ausgestellt werden, die bei Ausgrabungen im Hof der Burg gefunden wurden. Im Innenhof wurden eine römische Domus, eine paleochristliche Kirche und eine Nekropole aus dem 5. Jahrhundert ans Licht gebracht. Die Burg soll gleichzeitig für Ausstellungen genutzt werden und als Kulturzentrum dienen. Die angrenzenden Gebäude werden zu Herbergen und zu einem Kongresszentrum umgebaut.

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